Jan 292015
 

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Mir kommt es vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass ich auf das Blog-Format der lebensfreude-heute Botschaften umgestellt habe und doch ist es heute bereits die 100. „Botschaft“, die ich online stelle.

Viele Menschen, vor allem Leser und Patienten oder Menschen, mit denen ich zusammenarbeite  fragen mich, ob ich eigentlich „immer gut drauf bin“? Nach so vielen Texten über Freude, Werte, Selbstfürsorge und das kleine Glück des Lebens müsste ich das ja wirklich sein! Oder?

Doch weißt Du was – auch bei mir gibt es „schlechte“ Tage und turbulente Zeiten… Denn Optimismus und Lebensfreude ist wie Fahrrad fahren, am Anfang ist es für den einen schwerer als für den anderen, vielleicht ist die Straße steinig oder jemand hat Deine Stützräder versteckt.

Anfangs fällt man bestimmt auch immer wieder mal auf die Nase, doch wenn man dran bleibt, wird es immer einfacher und das Besondere: wenn man es einmal kann, verlernt man es nicht wieder.

Dennoch muss man immer wieder etwas dafür tun, dass man nicht vom Fahrrad fällt, immer wieder leicht nach links und nach rechts balancieren, es ist ein stetes TUN und AKTIV SEIN. Jeden Tag aufs Neue dürfen wir uns aufs Fahrrad schwingen und aktiv etwas für unsere Freude tun.

Auch ich muss diesem Balanceakt immer wieder aktiv meine Achtsamkeit schenken. Und auch auf meiner Radtour ist es manchmal ganz schön stürmisch, so sehr, dass ich absteige und sage: Warum muss es so schwer sein?

Aber dann sage ich am nächsten Tag (oder vielleicht schon ein paar Stunden später):

„Gestern ist vorbei und unveränderbar,  HEUTE ist ein neuer Tag, JETZT ist ein neuer Augenblick und ich kann aktiv etwas für mein Glück tun. Jetzt achte ich auf meine Bedürfnisse und Werte. Doch was ist eigentlich wirklich wichtig? Was passiert hier gerade tatsächlich und was sind nur fiese gruselige „Dämonen“, die mich umgeben und mir zwar manchmal eine Menge Angst einjagen, aber mir nicht wirklich etwas anhaben können?“

versteckenIch kann mich solch einem Gedanken- und Emotionswirrwarr stellen, anstatt mich davor zu verstecken, die Augen zuzukneifen und tatenlos zu hoffen, dass meine Fahrt schon irgendwie gut ausgehen wird. Nur wenn ich die Augen auf mache, kann ich das Lenkrad in die Hand nehmen und bestimmen, wo es lang geht.

Und weiß du was? Wenn ich dies mache, bin ich sofort wieder ein Stückchen zufriedener, unbeschwerter, lebensfreudiger… von einem Moment auf den anderen verändert sich meine ganze Welt zum Positiven.
Jeder hat an jedem neuen Tag, in jedem neuen Moment die Chance, aktiv etwas für sein Lebensglück zu tun und wieder in den richtigen Tritt auf seinem „Glücksfahrrad“ zu kommen. Keiner braucht deshalb sein ganzes Leben verändern, hier und da eine Kleinigkeit macht ebenso einen großen Unterschied für die eigene Zufriedenheit.

Also, raus mit Dir auf den Sattel, Schwung holen und dann „Gute Fahrt“! :-)

„Lebensfreudige“ Grüße
Deine Karima Stockmann

 

PS: Schon entdeckt? Seit dem neuen Jahr gibt es neue Funktionen auf lebensfreude-heute:

1. Du findest nun zum Thema passende Botschaften direkt unter jedem Beitrag, wenn Du mal noch etwas weiter stöbern möchtest. Lass Dich einfach durch die vorgeschlagenen Botschaften treiben, denn sie werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und wer weiß, welche weiteren „Tagesbotschaften“ das Leben heute noch für dich auswählt :-)

2. Im Impressum jeder Botschaft, die dich per Email erreicht, kannst du nun auf „Emailadresse ändern“ klicken, wenn du beispeilsweise Deine Lebensfreude-Post im Urlaub an eine andere Emailadresse geschickt bekommen möchtest.

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  2 Kommentare zu “100. Blog-Beitrag: Das Lebensfreude-Rad”

  1. Was für ein schönes Bild mit dem Lebensfreude-Rad… :-)
    Weiterhin von Herzen alles Gute!

 Ich freue mich über Deinen Kommentar

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