Mrz 012016
 

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„Glück ist keine Station, an der man ankommt,
es ist eine Möglichkeit zu reisen.“

Margaret Runbeck

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Ich möchte den neuen Monat März mit dieser wundervollen Weisheit beginnen, an die ich dieses Wochenende bei einem Café-Besuch erinnert wurde und die so perfekt zu meiner kleinen Auszeit gepasst hat.

Es ist für mich nicht nur ein Zitat, sondern die Worte sind in den letzten Jahren zu einer Art Lebenseinstellung geworden, die es mir immer wieder möglich macht, auch in herausfordernden Zeiten, das große und kleine Glück am Wegesrand wahrzunehmen und zu genießen.

Das Wort „Wahrnehmen“ trifft es überhaupt recht gut: Denn ich kann einen „Moment wahrnehmen“ und somit gleichzeitig meinen gegenwärtigen „Glückstermin wahrnehmen“ anstatt ihn auf morgen, den Urlaub, weniger stürmische Zeiten oder das nächste Jahr zu verschieben.

Früher hatte ich oft das Gefühl, dass erst noch dies oder jenes passieren müsste, sich regeln oder verschwinden müsste, ehe ich ankomme und vollends zufrieden bin.

Doch vor allem durch meinen Diabetes habe ich gelernt, dass es auch Herausforderungen gibt, die eigentlich „nie zu Ende gehen“ – auch wenn ich noch so lange darauf warte.

Also keine Zeit mit Glücks-Aufschieberitis vergeuden – eine viel gefährlichere Erscheinung –  und stattdessen durch Achtsamkeit bewusst all das Wunderbare wahrnehmen, das mich gerade tatsächlich umgibt:

Denn habe ich während ich dort im Café sitze tatsächlich einen akuten, echten „körperlichen Schmerz“ durch meinen Diabetes? Nein. Habe ich genau in diesem Augenblick eine „Gefahrensituation“, die meinen Körper stresst? Nein.

Denn auch die meisten Stressauslöser wie unerledigte oder bevorstehende Pflichten und Aufgaben kann ich in diesem friedlichen Moment getrost aus meinem Kopf schmeißen und so Platz für die Eindrücke des Moments machen – für die Freude über das wiederentdeckte Zitat, für den Duft und Geschmack des Ingwer-Zitronen-Tees, für die Sonnenstrahlen, die durch das Fenster mein Gesicht streicheln, für den kuscheligen Pulli, der mich wärmt, für meinen Körper, der sich nach einem langen Spaziergang über eine Rast freut …

Auf das Glück muss ich nicht warten, ich kann es jederzeit dazu einladen mich auf meiner Reise Hand in Hand zu begleiten.

Darf auch Dich das Glück heute an der Hand nehmen?

„Lebensfreudige“ Grüße
Deine Karima Stockmann

PS: Aufzeichnung Achtsamkeits-Webinar ansehen

Wenn Du Dir Unterstützung für mehr Achtsamkeit im Alltag wünschst und mein Jubiläums-Webinar „Gönn Dir eine Atempause“ am 13. Februar verpasst hast, kannst Du es Dir hier in meiner Lebensfreude-Akademie gern noch (bis Ende März) ansehen: www.edudip.com/w/175078

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