Nov 042015
 

„Tu‘ Deinem Leib etwas Gutes,
damit Deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“

Teresa von Avila

ooo

Im Herbst habe ich oft das Bedürfnis, meinen Körper mit richtigen Kraftsuppen und Eintöpfen zu verwöhnen, um ihn schon zu stärken, bevor das Schmuddelwetter überhaupt so richtig losgeht.

Deshalb gab es gestern Abend bei mir wieder Borschtsch zum Abendessen. Was sich hinter dem Wort mit den meisten aneinanderhängenden Konsonanten genau versteckt?

Borschtsch ist ein Rote-Bete-Eintopf aus frischer Rote Bete, saisonalem Weißkohl und knackiger Paprika. Da ich immer wieder mal für die Ernährungsakademie des BKK Landesverband Bayern einen Filmbeitrag zum Thema „Clever essen & trinken“ mache, möchte ich Dich heute an den saisonalen Rezeptideen des letzten Videos teilhaben lassen.

Denn Lebensfreude geht schließlich auch durch den Magen! 😉

Und selbst wenn Du sonst vielleicht kein großer Rote-Bete-Esser bist, könntest Du dieses Gericht einfach mal ausprobieren. Die Teilnehmer meines letzten Kochkurses staunten jedenfalls, wie lecker Rote-Bete sein kann.

 Video starten:

 

Wenn Du lieber lesen statt Video schauen magst, habe ich Dir hier zwei der Rezepte auch noch direkt als Foto mit eingebaut:

Bildschirmfoto 2015-11-04 um 08.18.58

Bildschirmfoto 2015-11-04 um 08.20.32

 

Viel Spaß beim Nachkochen und einen „kräftigen(den)“ Appetit!

„Lebensfreudige“ Grüße
Deine Karima Stockmann

PS: Was ist Dein liebstes Herbst-Rezept? Ich freu mich, wenn Du es mir als Kommentar unter dem Blog verrätst…

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  5 Kommentare zu “Lebensfreude geht durch den Magen”

  1. Danke für Euer Feedback und Eure tollen Herbst-Rezepte – Ich freue mich schon aufs Nachkochen…yammi :-)
    Herzliche Grüße, Karima

  2. Liebe Karima,

    gerade bin ich beim Schreiben auf eine Taste gekommen und der begonnene Text verschwand im scharzen Loch ;o) Ich versuch’s noch einmal…

    Ich liebe rote Bete und esse sie sehr gern roh in meinem täglichen Salat oder gekocht im Kartoffelsalat.

    Ein Lieblings-Herbstrezept habe ich auch. Ich fand es vor vielen, vielen Jahren – genau gesagt im Jahr 2007 – in einer Reformhauszeitschrift und nur wegen dieses Rezeptes freue ich mich auf den Herbst :o)

    Hier ist das Rezept:

    Scharfes Kartoffel-Kürbis-Curry

    Zutaten für 4 Portionen
    3 EL Olivenöl (oder anderes Öl), 2 Knoblauchzehen, 700 g Hokkaido-Kürbis (oder eine andere mehlig kochende Sorte), 700 g fest kochende Kartoffeln, 4 TL mittelscharfer Curry, 2 TL Kurkuma nach Belieben, 600-800 ml Gemüsebrühe, 2 EL schwach geröstete Pinienkerne, Petersilie

    Zubereitung
    1. Knoblauchzehen fein hacken. Kürbis in Würfel schneiden. Kartoffeln schälen (ich schäle sie nicht) und in Würfel schneiden.

    2. Knoblauch im Öl andünsten, Kürbis kurz mitdünsten. Kartoffeln und Gewürze zugeben, mit der Gemüsebrühe ablöschen, bei schwacher Hitze 15-20 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln und der Kürbis gar sind.
    3. Pinienkerne und Petersilie untermengen. Fertig!

    Guten Appetit ;o)

    Dein Bortsch-Rezept probiere ich bestimmt mal aus, da es ohne Fleisch ist und basisch.

    Alles Liebe dir und herzliche Grüße
    Anne

  3. Vielen Dank für die Rezepte.Liebe Grüße, Gudrun Wolf

  4. Liebe Karima,
    ich möchte gerne meinen griechischen Kürbis-Auflauf mit euch teilen:

    Zutaten:

    Ca. 700 g Herbstkürbis (ohne Schale gewogen)
    300 ml Milch
    350-400g griffiges Mehl
    Salz
    2 Eier
    Ca. g Feta
    Etwas Origano
    Butter fürs Blech und etwas zum Bestreuen
    Ca. 150g Hartkäse
    1 Tomate
    Reichlich Basilikum

    Für den Dip:
    Joghurt
    ½ Orange
    Zimt
    Salz

    Den Kürbis schälen, grob raspeln und in eine Schüssel geben. Milch und Eier dazugeben und gut durchrühren. Feta hineinbröseln. Wer mag, hier schon salzen. Etwas stehen lassen, einstweilen das Backblech mit Butter befetten, den Backofen auf 180° vorheizen.

    Dann in die Kürbis-Ei-Mischung das Mehl unterrühren, je nachdem, wie viel Salz genommen wurde, kann es sein, dass der Kürbis mehr Wasser lässt, daran das Mehl anpassen. Der Teig soll gut dicklich werden, aber noch sämig langsam rinnen.

    Nun den Teig auf das Backblech geben und gleichmäßig verteilen. Tomate in dünne Scheiben schneiden, auf dem Teig verteilen.

    Nun in den Backofen bei 180° backen. Einstweilen Tomaten in Scheiben schneiden, Basilikum grob schneiden und Hartkäse fein reiben. Nach ca. 25min das Backblech herausnehmen, den grob geschnittenen Basilikum aufstreuen, dann den Hartkäse darüber streuen und noch einmal ca. 20 weiterbacken, bis die Batzina schön goldorange ist.

    Dip:
    ½ Orange schälen und häuten, in kleine Würferl schneiden, mit dem Joghurt und dem Zimt sanft verrühren, nach Geschmack Salzen. Da die Batzina eher süßlich schmeckt, kann das Dip schon etwas mehr Salz vertragen.

    Mahlzeit und Kali Orekxi!

    liebe Grüße aus Wien
    Eva Laspas

  5. Unabhängig vom leckeren Rezept tut es beim Lesen gut, dass -endlich- mal jemand Rote Bete richtig schreibt.
    In diesem Sinne: guten Appetit

 Ich freue mich über Deinen Kommentar

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