Okt 242014
 

herbst
Immer wieder rede ich davon, welch außergewöhnlich regenerierende Wirkung die Natur auf Körper, Geist und Seele hat. Durch Arbeitstage in geschlossenen Räumen, aber auch durch unser heutiges Stadtleben mit asphaltierten Straßen, Autos, U-Bahnen und so vielem mehr, wird es uns im Alltag jedoch schwerer gemacht, in „echten Kontakt“ mit der Natur zu kommen.

Nachdem ich nun einen sehr naturverbundenen Urlaub erlebt habe, ist mir noch deutlicher geworden, wie wichtig es ist, sich auch im Alltag immer wieder kurze Auszeiten im Grünen zu gönnen, denn Natur zu erleben bedeutet neue Kraft, Inspiration und Ruhe zu schöpfen.

Und selbst im Herbst oder Winter lässt sich durch die richtige Kleidung ein Ausflug ins Freie wohlig warm gestalten.

Oft ist es jedoch einfach nicht möglich, während/nach einer Aufgabe gleich eine kurze Pause im Park oder am See einzulegen. Ich habe mir deswegen angewöhnt, wann immer es gerade in meinen Alltag passt, die Kraft meiner Vorstellung zu nutzen, um zumindest Geist und Seele einen Kurztrip in die Natur zu gewähren. Wie? Hier drei Möglichkeiten für Dich:

Möglichkeit 1:

Ich schließe zum Beispiel meine Augen und begebe mich gedanklich an einen wundervollen Ort im Freien. So kann ich auch im Herbst auf einer sommerlichen Blumenwiese sitzen oder mich statt in der U-Bahn plötzlich neben einem tosenden Wasserfall wiederfinden…Ich male mir in meinem Kopf dann nicht nur die Bilder ganz genau aus, sondern nehme meine imaginäre Umgebung mit all meinen Sinnen wahr. Ich entdecke Stück für Stück lauter kleine Details – ich höre, ich sehe, ich fühle, ich rieche…

Möglichkeit 2:

In meinem Büro hängt ein wundervoller Kalender. Auf diesen gucke ich gerne, wenn ich nach dem Mittagessen noch einen Kaffee genieße. Ich stelle mir dann vor, dass ich wirklich in dieser Umgebung sitze. Das Oktober-Kalenderblatt zeigt momentan einen herbstlichen Waldsee – kristallklares Wasser und ein prächtiges Farbspiel am Ufer. Allein jetzt wenn ich nur darüber schreibe, muss ich schon wieder tief durchatmen. :-)

Möglichkeit 3:

sand_steinWenn ich mit einem Ort ganz viel Positives verknüpfe, nehme ich mir gern ein „Stück“ davon nach Hause, zum Beispiel einen Stein, ein getrocknetes Blatt, ein wenig Sand, eine Kastanie… Natürlich habe ich mir auch aus meinem Islandurlaub einen wundervollen, rund geschliffenen Stein mit in die Heimat genommen – zugegeben nicht nur einen ;-). Doch einer davon ziert nun den Platz neben meinem Computerbildschirm. Beim Anblick aktiviere ich jedes Mal automatisch meine Stimmung, die ich genau in dem Moment hatte, als ich das Natur-Souvenir zum 1. Mal entdeckte. Durch diesen Trick hält der entspannungsfördernde Effekt eines Urlaubs oder auch eines schönen Ausflugs noch um Einiges länger an. (Für mich ist die Wirkung besonders stark, wenn ich den Stein in die Hand nehme und dann mit Übung 1 kombiniere.)

ooo

Welche der 3 Übungen möchtest Du heute ausprobieren?
Gönne Dir diesen Moment zum Innehalten und Kraft tanken…

„Lebensfreudige“ Grüße
Deine Karima Stockmann
www.lebensfreude-heute.de

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  Ein Kommentar zu “Natur-Souvenir: Kraft tanken im Alltag (3 Übungen)”

  1. Liebe Karima,

    ich kann mich nur bedanken, das Du nicht müde wirst uns Möglichkeiten aufzuzeigen, die man ganz leicht in den Alltag einbauen kann. Ich glaube auch ganz fest an die Kraft der Imagination….und das geht so weit, das ich mir z.B. auch vorstelle, ich bin gesund….und manchmal gehts mir dann auch tatsächlich besser. ;O)

    Liebe Grüße,

    Carola

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