Okt 202014
 

island2014
Bevor es die heutige lebensfreude-heute Botschaft gibt, erst einmal ein ganz, ganz großes Dankeschön, dass bereits so viele bei der Umfrage mitgemacht haben. Danke für Eure Anregungen, kleinen Helfer und Rückmeldungen zu den Botschaften. Ich bin wirklich zu tiefst gerührt und habe mich natürlich auch über jeden einzelnen Geburtstaggruß riesig gefreut!

Ich hoffe, ihr habt Verständnis, dass ich nicht jeden Gruß persönlich beantworten kann, stattdessen wird es aber bald ein kleines Dankeschön für euch alle auf dem Blog geben. Denn ich habe meinen Geburtstag diesmal auf eine ganz besondere Art und Weise verbracht. Ich habe mir selbst einen Wunsch auf meiner „Löffel-Liste“ erfüllt. (Weißt du noch? Die Liste mit den Dingen, die man noch machen möchte, bevor man den Löffel abgibt ;-)) Und so bin ich mit einer aufregenden Reise in mein neues Lebensjahr gestartet: 8 Tage Island!

Mit einem Video als „Reisemitbringsl“ werde ich dich (voraussichtlich im November) gerne daran teilhaben lassen, wenn auch du dich für dieses außergewöhnliche und facettenreiche Land interessierst. Ich möchte dich damit außerdem dazu motivieren, dass du die Erfüllung deiner eigenen Sehnsüchte ebenso selbst in die Hand nimmst.

Manchmal heißt das, dass man dafür seine ach so wohlige Komfortzone verlassen muss, um letzten Endes das ersehnte Ziel zu erreichen. Oder dass man ein wenig um die Ecke planen muss, da es nun mal aus gesundheitlichen, finanziellen oder anderen Gründen nicht so geht, wie man es eigentlich gern hätte. Doch mit einem Geist, der offen für mögliche Alternativen ist, gelingt es dennoch, ein „zufriedenstellendes Ergebnis“ zu genießen.

Denn wir sollten bei all unsere Sehnsüchten und Träumen nicht vergessen, warum wir uns all das wünschen:
Wir möchten glücklich sein, zufrieden, erfüllt – mit Freude, Liebe und Leben.

Doch es gibt nicht nur einen einzigen Weg, um sich diese positiven Gefühle zu bescheren. Letzen Endes kommt es doch nicht haar genau darauf an, WAS wir erleben, sondern WIE.

Karima IslandOft reicht schon eine Veränderung der Perspektive und plötzlich fühlt sich das Erlebte gut und ausreichend an. In Island hatten wir beispielsweise großes Glück mit dem Wetter und dennoch habe ich oft gefroren, die Nase lief ständig und mein Immunsystem hatte ganz schön zu kämpfen.
Für die Isländer wäre im Gegenzug unser häufiges Schmuddelwetter in Deutschland eine klimatische Verbesserung – länger Tageslicht als in Island, weniger Regentage, seltener Stürme mit eisigem, peitschendem Wind. Und so genoss auch ich die für isländische Verhältnisse wunderschönen, aber kalten Tage.

Durch unsere persönliche Perspektive verleihen wir gewissen Umständen das entsprechende Siegel: gut oder schlecht, es könnte besser oder es könnte schlimmer sein.

Ich meine damit nicht, dass dies etwas Schlechtes oder Vermeidbares ist, nein, ich möchte damit sagen, dass es MENSCHLICH ist. Die Sicht der Dinge formt sich nun mal durch unsere Lebensumstände, unsere Erfahrungen und unsere Vergleichsmöglichkeiten. Wir können sie nicht einfach umkehren, nur weil wir möchten. Zugegeben, manchmal klappt es, doch dann wird wieder eine neue Herausforderung kommen.

Verurteilen wir uns also deshalb nicht, dass wir manche Dinge als negativ empfinden, obwohl es „Schlimmeres gibt“ oder andere vielleicht noch schlechter dran sind, sondern erkennen wir lieber an, dass der Mensch nun mal immer nach „Besserem“ strebt. Beobachten wir uns selbst, bleiben wir neugierig, offen und bereit, falls sich der Gedanke heranschleicht, der uns sagen möchte:

„Das fühlt sich gerade richtig mies an, doch wenn ich den Kummer zulasse und ihn als Teil eines facettenreichen Lebens sehe, wird er nach und nach vergehen und Platz machen für den nächsten Freude erfüllten Abschnitt.“

In diesem Sinne auf eine neue Woche, einen neuen Tag, eine neue Stunde, einen neuen Moment, der vielleicht schon ganz viel Freude für dich bereit hält.

„Lebensfreudige“ Grüße
Deine Karima Stockmann

 

PS: Die Umfrage bleibt übrigens noch ca. 2 Wochen offen – ich freue mich, wenn der eine oder andere noch mitmacht, bevor ich euch einen Blick in die Ergebnisse gebe.

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  2 Kommentare zu “Umgang mit negativen Empfindungen (Island)”

  1. Danke für den Artikel,

    der Part mit dem „WAS wir erleben, sondern WIE“ hat bei mir klick gemacht!

    Liebe Grüße

    Tim

  2. Island – seit meiner Kindheit träume ich von diesem Land. Damals gab es die Nonni-Bücher. Langsam wird es für mich Zeit diesen Traum zu verwirklichen. Danke Karima, Du ermutigst mich dazu.

 Ich freue mich über Deinen Kommentar

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