Nov 102015
 
Schon seit längerer Zeit – sozusagen häppchenweise – lese ich in einem Buch von Stephen R. Covey, das bereits über 25 Millionen mal verkauft wurde! Es heißt „Die 7 Wege zur Effektivität – Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg„.

Anfangs dachte ich mir, dass der Titel eigentlich gar nicht so recht das ausdrückt, was das Buch tatsächlich beinhaltet. Doch mittlerweile sehe ich es anders, denn was heißt „Erfolg“ eigentlich?

Die richtige Antwort lautet natürlich: für jeden heißt Erfolg etwas anderes. Und genau darum geht es in diesem Buch – erkenne und definiere Deine eigenen Werte und Visionen und dann finde den für dich richtigen Weg, um Dein Leben danach auszurichten.

IMG_7371.JPGMich begeistert, dass Stephen R. Covey vor allem eines immer wieder in den Vordergrund stellt: eine gesunde Selbstfürsorge. Denn diese schafft die Basis, um nicht irgendwann auf der mühevoll erreichten, höchsten Sprosse der Erfolgsleiter zu stehen und dann vor Erschöpfung dort zusammen zu brechen oder gar „zu bemerken, dass die Leiter, auf der man steht, an die falsche Mauer gelehnt ist.“ (Zitat S. 127)

Denn immer wieder kann es im Leben passieren, dass man seine selbst definierten Ziele aus den Augen verliert, weil vermeintlich Wichtigeres / Dringlicheres unsere wertvolle Zeit und Aufmerksamkeit für sich beansprucht.

Mit einer kurzen Geschichte zeigt Covey auf, wie wichtig und effizient jedoch gerade „Regenerations- und Besinnungspausen“ sind. Er schreibt auf S. 329:


Nehmen wir an, Sie laufen durch den Wald und treffen auf einen Mann, der fieberhaft daran arbeitet, einen Baum umzusägen.
„Was machen Sie da?“ fragen Sie.
„Das sehen Sie doch“, antwortet er ungeduldig. „Ich säge an diesem Baum.“
„Sie sehen erschöpft aus! Wie lange sind Sie denn schon zugange?“
„Über fünf Stunden“, sagt er, „und ich bin k.o! Das ist harte Arbeit.“
„Warum machen Sie dann nicht ein paar Minuten Pause und schärfen die Säge? Ich bin sicher, dass es dann viel schneller ginge.“
„Ich habe keine Zeit, die Säge zu schärfen“, sagt der Mann energisch. „Ich bin zu sehr mit dem Sägen beschäftigt.“


In diesem Sinne: Was tust DU heute oder vielleicht gleich jetzt, um Deine Säge zu schärfen? :-)

Einen wundervollen Tag und viel Spaß beim regelmäßigen Pausen einlegen – schon ein paar bewusste Atemzüge an der frischen Luft, schon eine Tasse aromatischer Tee, schon 5 Min mit revitalisierenden Dehn- und Streckübungen machen einen einen Unterschied und trainieren Deine Entspannungsfähigkeit.

„Lebensfreudige“ Grüße
Deine Karima Stockmann

PS: Hier mehr über das Buch erfahren (klick)

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