Feb 102015
 

Auch wenn man hier und da bereits die ersten Frühlingsboten entdecken kann, so mag der Winter dennoch einfach nicht vorbei gehen. Eisig kalt ist es mancherorts und fast überall ist man von Schnupfennasen umgeben.

Hat Dich diesen Winter auch schon eine Erkältung erwischt? Wenn ja, dann verrate ich Dir jetzt die beste Medizin, um wieder gesund zu werden. Und wenn Dein Immunsystem bisher noch tapfer stand gehalten hat, dann steigerst Du mit dem gleichen Trick Deine Chancen gesund zu bleiben – er heißt: ausreichend schlafen. :-)

Jetzt lächelst Du vielleicht ein wenig darüber, dass das ja überhaupt nichts Neues ist. Doch manchmal vergessen wir trotzdem, dass uns gerade im Winter ein wenig mehr (Winter-)Schlaf gut tun würde – jede Nacht etwa 30 Min mehr als im Sommer, sagen die Schlafforscher. Vielleicht gönnst Du Dir ja heute diese Extra-Schlummerzeit.

Doch was tun, wenn man nicht so gut ein- oder durchschlafen kann? Was könnte Dir helfen, wenn abends die Gedanken kreisen und Dich nicht einschlafen lassen?

Heute verrate ich Dir meine 5 persönlichen Einschlaftipps:

1. Ritual / Regelmäßigkeit:
z.B. immer vor dem Einschlafen ein schönes Buch lesen oder einem Hörbuch/entspannender Musik lauschen, dann ist diese Aktivität in Deinem Gehirn irgendwann fest mit der Tatsache gekoppelt, dass jetzt Schlafenszeit ist. Körper und Geist fahren dann leichter in den „Ruhemodus“.

2. Schäfchenzählen 2.0 – Übung:
Mach es Dir in Deinem Bett bequem, schließe Deine Augen und atme dreimal ganz bewusst langsam und tief ein und aus und beobachte wie sich Dein Körper dabei bewegt. Lasse dann ein schönes Bild in Deinem Kopf entstehen, das Dir ein wohliges, sicheres Gefühl schenkt und erforsche jedes Detail dieses Bildes.
Laut dem Schlafforscher Michael Schredl führt übrigens ein statisches Bild besser in den Schlaf als eine vorgestellte Szene.

3. Bewegung am Abend (kein Leistungssport):
z.B. Yoga (für mich persönlich besonders wirksam, da hier Bewegung mit Atemübungen und Kopf ausschalten kombiniert werden), auch ein kleiner Spaziergang durch die Winterlandschaft kann Wunder bewirken

4. Schlaf-Saboteure meiden:
im Schlafzimmer keine Arbeitsordner, Laptop oder andere Dinge, die dich an Arbeiten und Erledigungen erinnern, keine störenden Lichtquellen (ansonsten Schlafmaske ausprobieren) im Schlafzimmer und generell sehr helles, künstliches Licht kurz vor dem Schlafen vermeiden, keine aufregenden Filme oder Nachrichten in den letzten 2 Stunden vor dem zu Bett gehen;

5. Lavendeltee trinken und evtl. ein Lavendel-Kissenspray verwenden:
das kann man dann auch super mit bewusster Atmung und dem imaginären Bild eines lila-leuchtenden Lavendelfeldes kombinieren

 
Ich würde mich riesig freuen, wenn Du mir und den anderen via Kommentar verrätst, was Dir in unruhigen Zeiten beim Ein-/Schlafen hilft. Jeder „schlechte Schläfer“ wird dankbar über Deinen Tipp sein…

„Lebensfreudige“ Grüße und geruhsame Nächte!
Deine Karima Stockmann

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  4 Kommentare zu “Die beste Winter-Medizin: Schäfchenzählen 2.0”

  1. Liebe Sabine, MaGi und Gundy,
    ganz lieben Dank, dass ihr Eure tollen Ideen mit uns allen hier geteilt habt.
    Ich wünsche Euch von Herzen GERUHSAM NÄCHTE :-)
    Lebensfreudige Grüße, Karima

  2. Hallo!

    Ich habe mir eine bernsteinfarbene Glühbirne für meine Nachttischlampe gekauft! Wirkung beruhigend und zur weiteren Unterstützung auf einen Wattebausch ein paar Tropfen Lavendelöl oder auch Vanilleextrakt.

    Habe damit für mich damit gute Resultate erzielt.

    Grüssle Gundy

  3. Hallo,
    ich stehe dann einfach wieder auf, suche mir einen Naturfilm oder etwas anderes beruhigendes aus dem Fernsehprogramm raus, trinke 1 Glas heiße Milch und esse einige Kekse, löse Kreuzworträtsel oder Sudoku. Manchmal lege ich auch eine CD mit Meeresrauschen in den Player und lausche den Tönen.Vor allen Dingen rege ich micht nicht auf und nehme das Nichtschlafenkönnen einfach so hin.Das klappt bisher sehr gut.

    Liebe Grüße, MaGi

  4. Hallo,
    ich gehe im Kopf meine Trommelrhythmen durch und schlafe ganz schnell ein!
    Bauchatmung und Traumreise an einen Strand hilft auch super.
    LG
    Sabine

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