Sep 222015
 

IMG_7098.JPGDie Grußkarte letzte Woche handelte davon, dass Veränderung nicht „da draußen in der großen weiten Welt“ anfängt, sondern im Inneren eines jeden Menschen (Grußkarte nochmal ansehen).

Leserin Anne (siehe Kommentar) freut sich über diese Freiheit, sich selbst verändern zu können. Denn es scheint zufriedenstellend zu sein, wenn man die vielen Möglichkeiten des inneren Wandels erkennt, ohne dass man auf die Veränderung äußerer Bedingungen warten muss.

Und doch machen diese Gedanken der Selbstveränderung auch manch einen traurig (wie Leserin Andrea zum Beispiel – siehe Kommentar), weil der Fokus dann leicht auf all das gerichtet wird, was noch nicht optimal ist, überall scheinen plötzlich Defizite zu sein…

Die beiden so unterschiedlichen Sichtweisen auf Rumi‘s Worte waren eine wertvolle Inspiration – vielen Dank an dieser Stelle! Denn dabei fiel mir auf, dass das Wort Veränderung manchmal auch „missverstanden“ werden kann.

Veränderung bedeutet zwar immer „etwas zu ändern“, es muss aber nicht heißen, dass man selber oder eine bestimmte Sache „anders sein“ muss. Denn Veränderung kann auch bedeuten, die Sicht der Dinge oder den Umgang mit etwas zu verändern.

Veränderung ist also auch: gesteigerte Akzeptanz und somit dankeeine andere Beziehung zu Dingen, Gefühlen, Verhaltensweisen und Herausforderungen – Begebenheiten, gegen die man sich bisher vielleicht gewehrt hat.

Was möchtest Du heute also ein Stück weit annehmen statt es von Dir wegzuschieben?

Alles Gute und viel Kraft beim Verändern Deiner Beziehung zu Dir selbst. :-)

„Lebensfreudige“ Grüße
Deine Karima Stockmann

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  Ein Kommentar zu “Veränderung = anders sein?”

  1. Liebe Karima,
    ja Veränderungen können Angst machen – ich kann mich noch erinnern vor ca. 15 Jahren sprachen die Bücher von „am Ball bleiben“ – „das Ziel unbedingt erreichen“… und wenn jemand aufgehört hat mit was auch immer er vorher gemacht hatte, war das ein Zeichen von Schwäche…
    Ich bin froh, dass das jetzt langsam ein Ende nimmt, und wir wieder freier (bereiter) für Veränderungen sind. Ich sehe besonders den Herbst als eine gute Zeit Altes loszulassen und sich bereit zu machen für Veränderungen…
    lg aus Wien
    Eva Laspas

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