Jun 022017
 

img_1774.jpgImmer wieder fragen mich Menschen, wie ich es in dieser „verrückten Welt“ und trotz meiner herausfordernden Erkrankung schaffe, so zufrieden zu sein. Gestern habe ich nach einer kurzen Morgenmeditation (siehe Botschaft 11.8.2016) selbst mal etwas genauer darüber nachgedacht und weißt du was…

Auch wenn mich meine Mitmenschen meist mit einem Lächeln im Gesicht kennen, so gibt es da auch diese Stunden, in denen ich mich selbst oder meine Situation so gar nicht leiden kann.

In solchen Momenten, in denen Emotionen der Verunsicherung, der Überforderung oder der Enttäuschung die Oberhand gewinnen, kann ich wahrlich nicht behaupten, gerade super gut drauf zu sein. Nichtsdestotrotz spüre ich dann aber immer noch Zufriedenheit in mir.

Eine tiefe, innere Zufriedenheit, die viel mächtiger ist als meine unangenehmen Gefühle.

Denn mittlerweile weiß ich, dass negative Gefühle vorüber gehen, wenn ich mich ihnen stelle. Wenn ich sie nicht in die hinterste Ecke meiner Aufmerksamkeit dränge, sondern sie auf ein Gespräch zu mir an den Tisch einlade. Wenn ich zuhöre, hinschaue, beobachte, hinein spüre…

Sobald ich den Auslöser eines unguten Gefühls entlarvt habe, überlege ich mir, was nötig wäre, um dieses Gefühl zu verändern. Dabei suche ich vor allem nach Lösungen, die in meinem eigenen Einflussbereich sind – und das sind mehr, als man denkt.

Doch dann kommt der springende Punkt! Die „Idee einer Lösung“ kann erst etwas bewirken, wenn sie als „gelebte Lösung“ in die Tat umgesetzt wird.

Und so heißt der nächste Schritt: handeln, verändern, Neues ausprobieren.

Nur wenn ich selbstbestimmt und eigenverantwortlich etwas an meiner Situation verändere, wenn ich mich bewusst dazu entscheide einen „neuen Weg“ zu wählen, gebe ich mir selbst die Möglichkeit ein „neues Resultat“ zu erhalten. Ein Ergebnis, das sich gut anfühlt oder mir zumindest dabei hilft, die negativen Emotionen weniger bedrohlich und seltener zum Vorschein kommen zu lassen.

Letzte Woche habe ich beispielsweise im Blog dazu aufgerufen, besser auf sich selbst zu achten, indem man immer wieder Pausen zum Innehalten und Kraft tanken einlegt. Doch ich habe nicht nur darüber geschrieben, ich bin auch selber aktiv geworden. Denn ich habe hineingespürt und habe beispielsweise gemerkt, dass ich gerne wieder mehr Zeit für Kreativität in meinem Leben hätte.

Bequemer wäre es gewesen, sich einfach weiterhin darüber zu beschweren und alles beim Alten zu lassen. Schließlich habe ich jetzt ein Kind und da hat man eben einfach ein paar Jährchen weniger Zeit für sich…

Nein, ich habe mir nicht selbst eingeredet, dass man da aktuell einfach nichts ändern kann. Ich habe gehandelt!

img_1856.jpgIch habe mich von kreativen Freundinnen inspirieren lassen und einen „Kreativ-Tag“ ausgemacht, bei dem jeder mal auf mein Töchterlein aufpasste. (Ganz oben siehst Du übrigens das Ergebnis des ersten Nachmittags…)

Auch gestalte ich nun meinen Tag neu, so dass ich am Vormittag beim ersten Nickerchen der kleinen Mila nicht gleich in der Wohnung herumwirbel, sondern oft erst ein paar Minuten an einem weiteren Windlicht aus Marmeladenglas und Acrylfarbe tüftle…

Außerdem habe ich eine „Art Night“ besucht, um unter Anleitung einer freischaffenden Künstlerin das erste Mal ein Acrylbild zu malen – das wollte ich schon sooo lange mal ausprobieren! Und es hat Spaß gemacht!!!

Doch was – neben dem Spaß an der kreativen Aktivität – meine innere Zufriedenheit vor allem nährt, ist das Wissen darüber, dass ich immer irgendetwas tun kann, um meine Situation selbst zu verbessern – oder zumindest zu verändern.

Denn nicht immer bringt ein erster, zweiter oder dritter Versuch bereits das wünschenswerte Ergebnis. Doch dieses kraftvolle Gefühl der „Selbstwirksamkeit“ schenkt Vertrauen in sich selbst – Vertrauen, es noch einmal zu wagen.

Nun kennst Du meinen persönlichen Lebensfreude-Garanten und ich würde mich von Herzen freuen, wenn auch Du Dein Lebensglück selbst in die Hand nimmst und in Dich vertraust.

Schon kleine, in die Tat umgesetzte Vorhaben können dieses Vertrauen in Deine eigene Selbstwirksamkeit stärken. Probier‘ es aus! Was wirst Du heute tun, um Dein Leben wieder mehr nach Deinen Herzenswünschen auszurichten?

Alles Gute und „lebensfreudige“ Grüße
Deine Karima Stockmann

eBook_Lebenspfad_Stockmann_Cover

 

PS: Wenn Du Dir eine helfende Hand wünschst, die Dich bei solch einer Veränderung Schritt für Schritt unterstützt, dann ist vielleicht mein E-Coach „Lebenspfad statt Hamsterrad“ (PDF) genau das Richtige für Dich. Hier erfährst Du, wie Du ihn kostenfrei „eintauschen“ (zu den E-Coach-News) oder direkt für 9,70 € bestellen kannst (zum Bestellformular).

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  2 Kommentare zu “Mein Lebensfreude-Garant”

  1. Hallo liebe Karima,
    ich bewundere auch deine lebensfrohe Art, die du an den Tag legst. So kommt es jedenfalls in deinen Botschaften rüber. Ich denke aber, dass es jedem so geht, dass man manchmal einige depressive Phasen oder Momente in seinem Leben hat. Das merke ich jedenfalls bei mir. Ich übe mich schon lange darin, solche unangenehmen angsteinflößenden Gedanken zu überwinden, indem ich versuche, sie zu verdrängen oder sie mit positiven Gedanken zu ersetzen. Das gelingt mir nicht immer. Ich glaube, dazu gehört viel Übung.
    Im Moment lese ich gerade das neue Buch von Neale Donald Walsch „Ein unerwartetes Gespräch mit Gott – Das Erwachen der Menschheit“. Dort finde ich gute Antworten, wie man sich seine Realität selbst erschaffen kann, z.B. auch seine Gesundheit stärken kann.

    So, jetzt setze ich mich auf mein Fahrrad und fahre hinaus in die schöne Natur.
    Liebe Grüße
    Wilfried

  2. Danke, liebe Karima , für deine Botschaften, auf die ich schon lange keine Reaktion gezeigt habe.

    Ich kann dich nur b e w u n d e r n !

    Zum Glück kann ich trotz meine hohen Alters – mein Leben selbst in die Hand nehmen , Eigeninitiative ergreifen und das Beste daraus machen:Ich bin auf niemanden angewiesen, zum Erstaunen meiner Familie und aller meiner Bekannten .

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